Kali Linux USB Stick auf dem Mac

Zu Testzwecken möchte ich einen USB Stick erstellen, von dem ich Kali Linux booten kann, wenn möglich ohne grosse Änderungen an OS X vornehmen zu müssen.

Anforderungen

– USB Stick (minimum 8GB)
– Macbook, iMac etc.
– Virtualisierungs Software (VirtualBox, VMware Fusion etc.)
Kali Linux 64bit ISO
refit

Guide

Als erstes erstellen wir auf dem USB Stick 3 Partitionen mittels Apple’s “Disk Utility”.


1. Partition: 100 MB HFS+
2. Partition: 100 MB FAT32
3. Partition: Rest FAT32


Danach laden wir rEFIt herunter und kopieren den Ordner “efi” auf die 1. Partition des USB Sticks.
Als nächstes öffnen wir eine Konsole und führen folgenden Befehl aus (USBSTICKPART1 durch 1. Partition des USB Sticks ersetzten!)

Nun starten wir die Virtualisierungs Software erstellen eine neue VM und hängen das Kali ISO an.
Der USB Stick muss in der VM ersichtlich sein.
Da diese Schritte je nach Virtualisierungs Software unterschiedlich sind gehe ich nicht im Detail darauf ein.

Nun folgt die Installation von Kali auf den USB Stick. Ich werde nur die relevanten Schritte aufzeigen:

 

Das wars! Um Kali Linux nun zu starten während dem einschalten des Mac die Option Taste gedrückt halten, rEFIt auswählen und dann Linux auswählen.

refit_bootscreen

Diese Prozedur kann mit allen Linux Derivaten durchgeführt werden.

2 thoughts on “Kali Linux USB Stick auf dem Mac

  1. Clemens

    Hallo,

    eine sehr schöne Anleitung.
    Ich habe versucht, sie Schritt für Schritt nachzuvollziehen.
    Leider hatte ich Probleme, auf meinem MacBook die USB-Laufwerke für VirtualBox verfügbar zu machen. Folglich habe ich dann die Installation von einem Live-USB-Stick aus direkt auf einen zweiten USB-Stick gemacht.
    Die Partitionen habe ich weitgehend wie beschrieben eingerichtet und die Installation durchlaufen lassen. Allerdings bin ich nicht an die Stelle gelangt, wo der GRUB2 in den Masterbootrecord installiert werden soll.
    Mangels Kenntnis habe ich ihn dann in die /boot-Partition des USB-Stick installiert, was wohl nicht so der rechte Weg war, denn beim Test kam zwar nach dem Booten zunächst das EFI-Auswahl-Menü, dann allerdings meldete sich GRUB2 auf Kommandozeilen-Ebene und das war es dann für mich Unwissenden.
    Für hilfreiche Ratschläge wäre ich dankbar!
    Beste Grüße,
    Clemens

  2. Bon

    Interessante Vorgehensweise. Leider nicht ausführlich genug, um sie nachvollziehen zu können. Die wichtigsten Elemente Fehlen.
    Was genau bedeutet “Der USB Stick muss in der VM ersichtlich sein.”?
    Ich benutze VirtualBox und hab den USB-Stick dort eingebunden (Ports->USB). Ersichtlich kann er ja erst sein, wenn ein System gestartet wurde.
    Die Installation stoppt in der Maske “Detect disks” mit der Bitte, einen Treiber auszuwählen. Hier steh ich auf dem Schlauch. usb o.ä. ist nicht vorhanden. Ich hab ein paar ausprobiert (auch scsi), aber keines führt zum Erfolg. Es wird nichts erkannt.
    Hier wäre schön zu wissen, was ausgewählt wurde, denn dieser Punkt scheint in den Screenshots übersprungen worden zu sein.

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